Breites Bündnis gegen Matschie – Zukunftskonzept gefordert

Proteste unter dem Motto: Uni-Tod in Raten: „Danke“, liebe Sozialdemokraten!

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Thüringen protestierte heute zusammen mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis gegen die Kürzungspläne im Hochschulbereich. Vertreter des RCDS fordern zusammen mit Mitgliedern von GEW, KTS, JUSOS, usw. eine Zurücknahme der von Bildungsminister Christoph Matschie vorgelegten Kürzungsliste. Der RCDS kritisiert, dass der Bildungsminister den Rotstift trotz ständig steigender Studentenzahlen hauptsächlich bei den Hochschulen ansetzt und damit den Koalitionsvertrag bricht. Indem der RCDS erstmalig an einer solchen Demonstration teilnimmt, gibt es hier auch erstmals einen die politischen Spektren übergreifenden Konsens.

Uni-Tod in Raten: „Danke“, liebe Sozialdemokraten!

RCDS Thüringen protestiert gegen Kürzungen im Hochschulbereich

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Thüringen wird morgen (23.11.2010) an der Protestkundgebung gegen die von Bildungsminister Christoph Matschie vorgelegte Kürzungsliste im Hochschulbereich teilnehmen. Der Demonstrationszug beginnt 15 Uhr auf dem Erfurter Bahnhofsvorplatz und trifft gegen 16:30 Uhr am Landtag ein. Die Vertreter des RCDS kritisieren, dass der Bildungsminister den Rotstift trotz ständig steigender Studentenzahlen hauptsächlich bei den Hochschulen ansetzt und damit den Koalitionsvertrag bricht. Dieser sichert den Universitäten und Fachhochschulen sowie der Berufsakademie bis einschließlich 2011 finanzielle Planungssicherheit zu. Nun sollen ca. 30 Millionen Euro gestrichen werden.

IHK-Forderung nach Studiengebühren in Thüringen nicht aussichtsreich

Finanzielle Situation an den Hochschulen muss sich dennoch bessern

Die IHK Erfurt forderte heute die Einführung von Studiengebühren zur Sicherung der Finanzausstattung der Thüringer Hochschulen. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Thüringen sieht momentan keine Perspektive für die Umsetzbarkeit dieses Vorhabens. Thomas Hindelang, RCDS-Landesvorsitzender, erklärt hierzu: „CDU und SPD haben sich parteiintern als auch im Koalitionsvertrag gegen Studiengebühren ausgesprochen. Einen erkennbaren politischen Willen zur Einführung von Studiengebühren sehe ich nicht. Deshalb ist es müßig über abstrakte Studiengebührenmodelle zu diskutieren.“

Hochschulen bei Haushaltsberatungen nur fünftes Rad am Wagen

Matschie ist hauptsächlich Gemeinschaftsschulminister – Zukunftspläne für Hochschulen fehlen

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Thüringen kritisiert die aktuellen Sparpläne des Thüringer Bildungsministers Christoph Matschie. Der zurzeit im Thüringer Landtag beratene Haushaltsentwurf 2011 sieht überproportionale Einsparungen im Bereich der neun Thüringer Hochschulen vor. Während laut einer aktuellen GEW-Studie für Hochschulen nur 17 Prozent des Bildungsetats ausgegeben werden, sollen Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien 47 Prozent der Kürzungen im Bildungssektor schultern. Das ist fast die Hälfte des betreffenden Gesamtsparvolumens im Bereich des Bildungsministeriums. Der Koalitionsvertrag sieht eigentlich vor, bis 2011 die finanzielle Ausstattung der Hochschulen unangetastet zu lassen.

Rückkehr zum Diplom ist eine Mogelpackung

Abwicklung des Bologna-Prozesses durch die Hintertür befürchtet

Verschiedene technische Universitäten wollen zum Diplom-Ingenieur als Regelabschluss von ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zurückkehren und die Vergabe von akademischen Bachelor- und Mastertiteln einstellen. Die gestufte, modularisierte Bologna-Studienstruktur soll allerdings erhalten bleiben. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Thüringen lehnt dieses Vorhaben ab und appelliert an die betreffenden Thüringer Hochschulen, dem oben genannten Beispiel nicht zu folgen.

Licht und Schatten im Bundesrat

RCDS begrüßt Kostenübernahme des Bundes für das Stipendienprogramm und bedauert die Ablehnung der BAföG- Erhöhung

In der heutigen Sitzung (09.07.2010) des Bundesrates stimmte die Länderkammer für die Einführung eines nationalen Stipendiensystems und verwies die geplante BAföG Erhöhung in den Vermittlungsausschuss. Der Ring Christlich-Demokartischer Studenten (RCDS) Thüringen begrüßt die Entscheidung des Bundes, den staatlichen Anteil des Stipendienprogramms voll zu übernehmen. Damit werden die finanzschwächeren Länder, darunter Thüringen, ungemein entlastet.

Länder müssen sich zur Bildungsrepublik Deutschland bekennen

Ostrabatt für nationales Stipendienprogramm gefordert

Der Bundesrat entscheidet am 09. Juli über eine Erhöhung der BAföG-Sätze und über das nationale Stipendienprogramm. Der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) Thüringen begrüßt die Entscheidung der Thüringer Landesregierung in der Länderkammer für die Steigerung der BAföG-Sätze um zwei Prozent zu stimmen (neuer Höchstsatz: monatlich 670 Euro) und dort auch für die Erweiterung der Einkommensfreibeträge um drei Prozent einzutreten. Der Landesvorsitzende des RCDS Thüringen, Thomas Hindelang, erklärt hierzu: „Mit der angekündigten Zustimmung zur BAföG-Erhöhung steht die Thüringer Landesregierung zu ihrer Aussage, dass trotz eines klammen Staatssäckels der Rotstift im Bildungsbereich nicht die Oberhand gewinnen darf. Das begrüßen wir ausdrücklich.“

RCDS Erfurt wählt neuen Vorstand

Am 30.06.2010 wurde nicht nur ein neuer Bundespräsident gewählt. Auch der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) an der Universität Erfurt stimmte über einen neuen Vorstand ab. Einstimmig wurde Aurelia Lamberts auf der Mitgliederversammlung zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Sebastian Dewaldt – Neuer Vorsitzender des RCDS Jena

Auf der Mitgliederversammlung des RCDS Jena am 17.06.2010 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Heiko Ziemer trat nicht noch einmal an. Zum Nachfolger wurde einstimmig Sebastian Dewaldt (Rechtswissenschaften) gewählt. Der neue Vorstand wird durch die Stellvertretenden  Vorsitzenden  Anna Selle (Medizin), Felix W. W. Bensch (Rechtswissenschaften), Jan Gawlik (Soziologie und Politikwissenschaft) und Rene    Wieser (Rechtswissenschaften), der zugleich neuer Geschäftsführer ist, komplettiert.  Als Schatzmeister wurde Yannic v. Ruckmich (Psychologie)
bestätigt.