Hochschulen sind klassisch Orte der Lehre und Forschung. Sie sind als regionale Wirtschaftsfaktoren bedeutend und stärken das Umland und den Freistaat Thüringen. Ihre Innovationen und Forschungsergebnisse sind entscheidende Wettbewerbsfaktoren für die Hochschulstandorte. Ihr höchstes Gut ist die freie und unabhängige Forschung und Lehre. Sie gilt es in allen Hochschulinstanzen zu schützen und zu achten.

Die Autonomie der Hochschulen ist essenzielle Grundlage für diese Freiheit in der praktischen Umsetzung. In Zeiten politischer Polarisierung, extremistischer Äußerungen und Straftaten von rechts und links sind Räume des demokratischen freien Dialogs wichtiger denn je. Hochschulen in Thüringen bieten neben Raum für Aus-, Weiterbildung und Forschung auch Raum für Dialog und Kompromissfindungen, welchen es zu schützen gilt. Die Gewährung und Bewahrung der Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung bilden die Basis für diese Aussprachen und die Konsensfindung im demokratischen Dialog.

Der RCDS Thüringen setzt sich an den Hochschulen aktiv für den freien und demokratischen Diskurs ein. Er sensibilisiert aber auch für extremistische Äußerungen und Handlungen jedweder Colour, die diese Meinungsfreiheit einschränken. Konsequente Sanktionierung extremistischer rechtswidriger Handlungen sind notwendig, um den demokratischen Diskurs zu schützen.

Im Herbst 2019 hat die Landesdelegiertenversammlung des RCDS Thüringen als oberstes beschlussfassendes Organ das Grundsatzprogramm des RCDS Thüringen verabschiedet, das die Basis unseres Handelns darstellt.

Hier geht´s zur kompletten Fassung des Grundsatzprogrammes.