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22.07.2017, 11:02 Uhr
Gemeinsamer Wahlkampfauftakt: Thüringer CDU-Spitzenkandidat Manfred Grund bei Sommerfest von JU und RCDS in Nordhausen
 

Gemeinsam veranstalteten die Junge Union Nordhausen und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten an der Nordhäuser Hochschule am Dienstagabend ihr diesjähriges Sommerfest. Als Gäste konnten auf dem Campus der Hochschule die stellvertretende RCDS-Bundesvorsitzende Helen Kerner und der Spitzenkandidat der CDU Thüringen für die anstehende Bundestagswahl, Manfred Grund MdB, begrüßt werden. Anstatt eines Teilnahmebeitrages wurden Spenden für das Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Thüringen gesammelt: 175,56 Euro kommen so nun einem guten Zweck zugute.

„Insgesamt war es ein gelungener Abend mit tollen Gästen und interessanten Gesprächen, der zeigt, dass die Junge Union und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten zusammen Hand in Hand etwas bewegen können“, betonen der JU-Kreisvorsitzende Chris Schröder und Steffen Schönrock, Vorsitzender des RCDS Nordhausen, gemeinsam.

Der hiesige Bundestagsabgeordnete Manfred Grund war knapp zwei Monate vor den anstehenden Wahlen angesichts der guten Umfragewerte guten Mutes, warnte vor den über 40 Gästen aus JU, RCDS und CDU aber davor sich bereits auszuruhen. „Stimmungen sind leicht zu drehen. Es gibt Einflüsse, die immer noch von Außerhalb kommen können und nicht in unserer Hand liegen. Aktuell liegen zwischen CDU und SPD 15 Prozentpunkte, trotzdem werden wir weiter arbeiten müssen“, betont Grund.

Als Kernthemen der Union unterstrich der studierte Elektroingenieur die Förderung von Familie, Bildung sowie die innere Sicherheit. Passend zum Besuch der Hochschule verkündete Grund, dass für den Bildungssektor ein Programm der digitalen Infrastruktur mit einem Volumen von rund fünf Milliarden Euro geplant wird. „Das Geld ist da, nun fehlt nur noch die Vereinbarung der Kultusministerien der Länder“, erklärt der stellvertretende Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Bundestag. Zwar ist der Bund nicht primär für die Bildung zuständig, sei aber bestrebt bestehende Unterschiede zwischen den Bundesländern abzubauen und so vergleichbare Lebensverhältnisse zu schaffen. Als eines der familiären Themen nannte Grund das Baukindergeld, welches zukünftig pro Kind für zehn Jahre 1.200 Euro betragen soll.

Die stellvertretende RCDS-Bundesvorsitzende Helen Kerner ging in ihrem Grußwort auf die in das Bundestagswahlprogramm eingebrachten studentischen Themen ein. „Wir hatten in den letzten Monaten viele Gespräche mit Volker Kauder, dem Fraktionsvorsitzenden. Viele unserer Beschlüsse gelang es mit zu verankern“, berichtet die extra aus Heidelberg angereiste Kerner. In das Programm der Mutterpartei wurden u.a. die Forderungen nach bester Bildung unabhängig vom Stand der Eltern, die Fortführung des Hochschulpaktes der Länder mit einer Exzellenzinitiative in der Digitalisierung, die Schaffung von mehr studentischem Wohnraum durch eine Vereinfachung der Landesbauordnungen sowie der „Masterplan Medizin“ aufgenommen.


Johann Reinhardt
(Pressesprecher
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